EK Veilsdorf – Germania Judenbach 3:0 (2:0)

Mehr war heute leider nicht drin, so der einheitliche Tenor der Judenbacher Fans, die ihre arg dezimierte Elf auch in Veilsdorf unterstützten. Gegen Erlau noch in Bestbesetzung, musste die Germania gegen den Landesklassen-Absteiger EK Veilsdorf mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot- S. Gläser, Th. Müller, N. Werner, M. Pfeiffer, N. Räder und St. Steiner fehlten- antreten. So gesehen war das 0:3 noch ein akzeptables Ergebnis, denn der Gastgeber konnte bis auf P. Wirsing seine Wunschformation aufbieten.


Unter der sehr guten Leitung von Schiedsrichter Hecklau, machten die Veilsdorfer gleich mächtig Druck. Bereits nach 180 Sekunden hatte Jauch einen Hochkaräter, als er nach einer Ecke den Ball aus der Drehung nur um Zentimeter über den Querbalken donnerte. In der 10. Minute brachte Stellmacher einen EK-Stürmer an der Strafraumgrenze zu Fall. Den fälligen Elfmeter, von Jauch getreten, parierte Bohnenstengel in großer Manier. So überstand die Germania die Anfangsviertelstunde ohne Gegentreffer und kam in Minute 18 zu ihrer ersten Offensivaktion. Nach einem Foul an Friedrich setzte T.Renner den Freistoß aus 22m nur knapp neben den Pfosten. Die Judenbacher Abwehr musste in Folge weiterhin Schwerstarbeit verrichten, aber nach einer halben Stunde gingen die Gastgeber nach einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Zunächst nahm der agile Trier ein langes Zuspiel gekonnt an und drückte die Kugel aus 5m über die Linie( 28.). Zwei Zeigerumdrehungen später setzte sich ein Veilsdorfer auf rechts durch, passte auf Jauch, der aus wenigen Metern nur noch einschieben musste(30.). Die Judenbacher fingen sich wieder und hätten fast verkürzt, denn nach einem Stellmacher-Freistoß kam Reinhardt zum Kopfball, aber Reimpell konnte mit einem Reflex das 1:2 verhindern(33.). Auch Stephan hatte noch eine Möglichkeit, sein Schuss von der Strafraumgrenze ging übers Tor(40.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff segelte ein Freistoß gleich an drei EK –Spieler vorbei und so ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.
In der zweiten Hälfte bestimmten die Hausherren weiterhin die Szenerie, Angriff auf Angriff rollte Richtung Germania-Tor. Die Judenbacher kämpften in der Defensive zwar vorbildlich, konnte sich aber kaum noch eigene Tormöglichkeiten erspielen. Die Veilsdorfer schluderten ihrerseits mit den sich bietenden Chancen.Zweimal scheiterte Trier am stark haltenden Bohnenstengel(60. und 62.) und auch Niller vergab einen Hochkaräter, als er allein vorm Tor danebenzielte(66.). Besser machte es dann Urban, als nach einem Doppelpass mit Herrmann ins kurze Eck einschoss. Zweimal musste TW Bohnenstengel noch sein Können zeigen, um die Niederlage in Grenzen zu halten. Zunächst lenkte er einen Trier –Kopfball über die Latte(73.) und entschärfte dann einen strammen Schuss vom eingewechselten Hofmann(77.). Mit dem 0:3 war die Germania sicherlich noch gut bedient. Lobenswert war der kämpferische Einsatz aller, die personellen Problemen waren einfach nicht zu kompensieren.

EK Veilsdorf: Reimpell, Herrmann(84. Brandt), Dorscht, Mitzenheim, Niller, Börner, Urban, Langguth, Jauch(59. Hofmann), Schneider(82. Weikard),Trier
Judenbach: Bohnenstengel, Diller, Stellmacher, Peterhänsel, T. Gläser, Renner, Friedrich, Benn, Lengert, Stephan, Reinhardt(82. Engelhardt)
Zuschauer: 140
Schiri: Hecklau(Hildburghausen)