HKM – Endrunde     in Neuhaus/Rwg.        Februar 2006

Germania schreckt Lauscha –       so lautete die Schlagzeile im Freien Wort

Ein Rückblick

Mit Germania Judenbach, dem FSV Lauscha, WSV Neuh./Rwg und dem VfB Steinach standen die an diesem Tag besten Mannschaften im Halbfinale. Hier erst gewannen die Spiele an Rasse und Klasse.

Spiele der Gruppe A.

Gleich im Auftaktmatch zwischen Lauscha und Judenbach wurden die Schreck-Schützlinge förmlich „zerlegt“. Lauscha spielte wie aus einem Guss und kam zu einem hohen 5:1 Erfolg. Damit waren die Glasbläser endgültig zum Titelfavoriten Nummer 1 aufgestiegen. Auch im zweiten Spiel gegen Ernstthal gewann Lauscha souverän mit 4:0. Erst der Underdog Seltendorf ärgerte die Queck-Schützlinge etwas mit einem 4:3. Die Judenbacher kamen dann gegen Seltendorf zu einem klaren 5:1 Sieg und hatten vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ernstthal – hier ging es um den Einzug ins Halbfinale – die besseren Karten, da schon ein Remis genügte. Dies sollte es mit Hängen und Würgen dann auch werden. Das 2:2 reichte Judenbach.

Das Halbfinale: Lauscha zeigte sich wieder von der besten Seite und fegte den VfB Steinach vom Parkett. Das zweite Halbfinale zwischen Judenbach und Neuhaus war dramatisch verlaufen. Nachdem John die Gastgeber in Führung brachte, der Judenbacher F. Hammerschmidt eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam, konnte die Germania durch Gögel ausgleichen (9.). Erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung. Hellmich (13.) brachte den WSV in die Vorhand, aber zwei blitzsauber herausgespielte Treffer von M. Pfeiffer (14., 15.) sorgten für die Wende.

Das Finale:

Lauscha war klar favorisiert, aber die abwartend agierenden Judenbacher ließen dem FSV nun kaum Spielraum. Dies sollte sich als entscheidender Faktor zeigen. Nach dem Doppelpack von Ch. Stellmacher (5., 8.) und Pfeiffers Nachleger (9.) war die Vorentscheidung gefallen. Zwar verkürzte postwendend M. Knoth, aber der Treffer brachte keine Unruhe in die Reihen der Germania, die in den letzten beiden Minuten kaum mehr in Bedrängnis kamen. Nach der Schlusssirene lagen sich die Judenbacher Spieler, ihr Trainer G. Schreck, Co-Trainer und Vorstand D. Hammerschmidt in den Armen, hatten sie doch mit einer jungen, hungrigen und spielstarken Mannschaft einen Erfolg errungen, der in dieser Form nicht erwartet wurde und so einer großen Überraschung gleich kommt. (aus dem Bericht von J. Ecklstein, FW)

Die Judenbacher F. Hammerschmidt( links) und Ch. Stellmacher( Mitte) kämpfen mit ganzer Kraft gegen die Mannen vom FSV (rechts M. Heinze, vorne Wagner/Knoth?)